Portrait

Ein wahrlich beeindruckendes Bild gibt die Formation Artillerie der Ehrengarde der Stadt Bonn im Rosenmontagszug ab, wenn die Reiter hoch zu Pferd, die Kameraden auf den prunkvoll geschmückten Wagen und stolz auf den zweihistorischen Kanonen stehen, die vom weiten zu hören, aber auch vom nahen zu sehen sind.

Gegründet wurde die Formation Artillerie im Jahre 1959, die auf den späteren Kommandaten Josef Roggendorf zurückgeht. Dessen Bestreben war es das als reine Prinzenbegleitung gedachte Korps variabler zu machen. Dies ist ihnen mit der Gründung der 3. Formation, nach der Kavallerie und der Infanterie gelungen. In den ersten Jahren war die Artillerie mit ca. 10 Mitgliedern eine überschaubare Gruppe, die aber mit voller Eifer und Elan dabei war. Im Jahre 2012 zählt die Formation mehr als 30 aktive Mitglieder und weitere inaktive Mitglieder.

Der Zusammenhalt in der Formation ist hervorragend. So findet einmal im Monat die traditionelle Formationsversammlung statt. Des Weiteren gibt es Festivitäten wie ein Sommerfest, Auswärtstouren und die alljährliche Barbarafeier. Die Artillerie ist zudem auch im Hintergrund aktiv. Die Formation ist zuständig für den Fuhrpark der Ehrengarde, was nicht allzu leicht ist, wenn man bedenkt das über 20 Wagen bei jedem Rosenmontagszug in neuen Glanz erscheinen müssen. Doch neben all der Arbeit kommt das Hauptfest der Artillerie nicht zu kurz.

Das Rievekoocheessen ist mittlerweile weit über die Grenzen Bonns heraus bekannt und so sind nicht nur ganze Korps, wie das Reiterkorps Jan von Werth gekommen, sondern auch Abordnungen der blauen Funken, der Kölner Husaren und den befreundeten Vereinen aus Bonn und dem Rhein- Sieg Kreis. Bei fantastischer Stimmung bringen die Unkeler Ratsherren, Wicky Junggeburth und viele weitere Künstler den rheinischen Frohsinn zu Freunden der Ehrengarde der Stadt Bonn.

Drei mal Ratsch Bumm