Aktuelles

31.12.2016 | Großes Herz für bedürftige Senioren


Chorsängerinnen, Telefon-Experten und Karnevalisten zeigen großes Engagement für die Aktion Weihnachtslicht des General-Anzeigers.

Dass Karnevalisten nicht nur der Sinn nach Jubel-Trubel-Heiterkeit steht, hat die Infanterie der Ehrengarde der Stadt Bonn erneut unter Beweis gestellt. Bei verschiedenen Veranstaltungen in den vergangenen zwölf Monaten sammelten sie Geld für das Weihnachtslicht. "Nachdem wir im vergangenen Jahr die Kinder-Krebs-Hilfe unterstützt haben, wollten wir jetzt etwas Gutes für bedürftige Senioren in unserer Vaterstadt tun", sagte Infanterie-Führer Heribert Nolden.

Infanterie-Hunne

05.06.2014 | Infanterie - Vatertagstour 2014

Auf den Spuren der Hunnen!

Wie schon die Jahre zuvor, traf man sich "Em Stadthüsje" um sich für den Tag zu stärken. Mit einem reichhaltigen Frühstück hatten Werner und Renz den richtigen Geschmack der Kameraden getroffen. Heribert konnte nicht nur 20 Kameraden der Infanterie begrüßen, sondern auch Gäste und Kameraden anderer Formationen. 

Mit der Bahn ging es dann nach Siegburg – Zange, zum Hunnenlager der 1. Hornpötter Hunnenhorde. Diese Hunnen hatte man am 11.11.2013 im Zeughaus kennen gelernt, wo sie von ihrer Veranstaltung am Vatertag berichteten.  Bei der Planung des diesjährigen Vatertags erinnerten sich Heribert und Thomas Ringen daran. Schnell hatte Thomas den Kontakt wieder hergestellt und es konnte losgehen.

Dort angekommen, wurden wir mit einer Runde „Feigling“ begrüßt. Schnell hatten die Kameraden einige Biertischgarnituren besetz und diese mit den kostengünstigen Pittermännchen beschwert. Schnell hatten sich auch befreundete Hunnenhorden eingefunden, die uns Karnevalisten aber nicht als Eindringlinge sahen.

Auch die Hunnen feiern den Karneval, was so manche von uns aber nicht wussten, die Hunnen pflegen auch die Geschichte der Hunnen. So wurden wir in die Kultur eingeweiht,  z.B. jeder muss seine Kluft selber nähen, die Zelte müssen mit Teppichen ausgelegt werde. Der Chef ist Attila, der hat wiederum seine Fürsten und die haben ihre Krieger. Attila wird einmal gewählt, im Prinzip auf Lebenszeit, wenn er möchte.

Nach einer Stärkung, es gab leckeres vom Grill, nahmen einige Kameraden an dem Hunnen – Fünfkampf teil. Leider gehörten wir nicht zu den Siegern beim Fünfkampf aber beim leeren der Pittermännchen hatten wir eindeutig die Nase vorn. Bevor man am späteren Nachmittag die Fahrt wieder Richtung Bonn antrat, konnten wir noch eine Bauchtänzerin bewundern.

Die meisten Kameraden schafften es nicht ohne einen Zwischenstopp in unserer Botschaft "Zur Rheinbrücke" über den Rhein zu kommen. Auch hier wurden wir freundlichst empfangen. Werner Kaschke war nicht überrascht von dem Besuch der Infanterie, so hatte man doch auch hier letztes Jahr den Tag ausklingen lassen.

Dreimoll Haas Höpp auf die nächste Tour !!!!!

Es darf auch mal ein Pils sein

09.05.2014 | Infanterietour 2014

Bitburg-Tour – oder: Eine Reise in das unbekannte Land

Karg und öd wurde die Landschaft, als die Infanterie an einem bis dahin sonnigen Tag die Stadtgrenze ihres Bonns verlies, um bislang unerschlossenes Terrain im Süden zu erkunden. Dem Kenner ist spätestens jetzt klar: es ging in die Eifel.

Im Gepäck hatten die 40 staahtsen Kerls nicht ihre Blechmützen und Karabiner, dafür aber ihre Marketenderin Sarah-Vanessa, zwei Artilleristen (den Kommandanten Thomas Janicke daselbst, der lieber seinen Sohn Christoph als Leibwache mitbrachte) sowie den Senatspräsidenten der Kölschen Figaros Detlef Schädel – man weiß ja nie, wann man eventuell einen Friseur braucht – mit dessen Sohn Markus. Der Ehrengast auf dieser Tour sollte aber Peters Kölsch werden, dazu später mehr.

Nach ca. 2,5 Stunden wurde dank unserer Bundesfahrerin das Ziel sicher erreicht: die Bitburger Brauerei, in der um die alte Brauerei herum gebauten Stadt Bitburg (die ihren Namen wohl von diesem noch heute größten Arbeitgeber des Ortes erhalten hat. Oder war es anders herum?).
Die Gruppe wurde bereits auf der Anzeigetafel der „Markenerlebniswelt“ fachkundig begrüßt: „Herzlich Willkommen: Karnevalsverein“, sodann in drei Gruppen aufgeteilt und durch die Geschichte der Brauerei sowie den Weg der Rohstoffe bis an den Tresen geführt. Letzteres ist wörtlich zu nehmen…

Abends ging es fröhlich weiter. Zunächst mit einem fantastischen Mahl und einer gar nicht enden wollenden Fleischmenge, die in Auswahl, Qualität und Zubereitung für eine derart große Reisegruppe nicht zu erwarten war. Und natürlich dem Getränk, das unter dem Namen „Simon-Bräu“ im Jahre 1817 das Licht der Welt erblickte und erst später den Namen der Heimatstadt annahm. Dies war auch die Wiedergeburt des Infanterie-Ehrengerichts. Unter der Leitung des ehrenwerten Richters Nolden wurden die durch Chefankläger Jankowski zur Sprache gebrachten und mit stichhaltigen Beweisen untermauerten Verfehlungen einiger Kameraden verhandelt. Die „leichteren“ Vergehen „Uniformtragen ohne die vorgeschrieben Kopfbedeckung“ wurden noch schnell abgeurteilt. Doch bei den schwereren Vergehen, zum Beispiel das „Trinken von Ramazotti statt Bier“ wurde schon heftiger diskutiert. Zum Glück hatten die Angeklagten sich Anwälte „aus der Stadt“ mitgebracht. So scheuten die beiden Verteidiger Schmitz und Kürten nicht davor zurück, das Gericht mit Gegenvorwürfen zu belegen, was letztlich zu Freisprüchen führte…

Zu Beginn des zweiten Tages der Tour wurde das Motto der besuchten Brauerei bestätigt: „Abends Bit, morgens fit!“ (bis auf die Teilnehmer, bei denen man sich das Hotelzimmer auch hätte sparen können). So ging es noch auf einen Abstecher nach Echternach in Luxemburg, um die pittoreske Altstadt – leider bei Nieselregen – zu erkunden.
Die Fahrt endete bei einem Kölsch und Gulaschsuppe in Endenich. Ein würdiger Abschluss für eine insgesamt hervorragende Infanterie-Tour!

Unsere Truppe

16.09.2013 | Indienststellung des EGV Bonn - wir waren dabei


Unbeschreiblich und sicherlich einmalig!

Tanzgruppe vor dem Start

25.08.2013 | Die Ehrengarde beim Elefantenrennen


Getreu dem Motto "Nass werden wir eh" trotzten gleich drei tapfere und jecke Mannschaften der EhrenGarde der Stadt Bonn dem Dauerregen und gingen beim diesjährigen Elefantenrennen des Wassersportvereins Blau-Weiss Bonn 1930 e.V. an den Start

Wagemutig, als gäbe es keine nächste Session mehr, kämpften sich die Ruut-Wiessen den Rhein zunächst 300m herab und anschließend gegen den Strom die gleiche Strecke zurück. Hier zeigte sich, dass die Tanzgruppe bereits seit Monaten im Training steht. Im internen Vergleich konnten sie sich klar gegen die Auswahlen der Artillerie und der Kavallerie durchsetzen. Am Ende erreichte die Tanzgruppe immerhin einen respektablen 6 Platz, während die Artillerie Platz 15 erlangte. Auch die Jecken der Kavallerie konnten mit einem 17. Platz in der Gesamtwertung sehr zufrieden sein, war das Fortbewegungsmittel doch eher ungewohnt und verlangte statt kräftigem Schenkeldruck und "Hü!"- bzw. "Hott!"-Rufen starke Arme, um voran zu kommen.

Gesamt Platzierungen:

http://www.bwb-kanu.de/downloads/Elefantenrennen-2013-Platzierungen-1.pdf

Fackelträger

27.06.2013 | Großen Zapfenstreich in Haus Schlesien

Die Fackelträger der Ehrengarde

Finissage zur Sonderausstellung „Revolution, Reform oder Restauration. Die Befreiungskriege und ihre Rolle in der deutschen Geschichtsschreibung“

 

Mit dem Großen Zapfenstreich im Innenhof von HAUS SCHLESIEN wurde die Sonderausstellung „Revolution, Reform oder Restauration. Die Befreiungskriege und ihre Rolle in der deutschen Geschichtsschreibung“ zeitgenössisch verabschiedet.

Der Zapfenstreich, erstmals 1596 erwähnt, war die festgesetzte Abendstunde zu der die Landsknechte in das Lager zurückkehren sollten. Hierzu ging ein Offizier, begleitet von einem Pfeifer oder Trommler, durch die Gaststuben und schlug mit seinem Stock auf den Zapfen des Fasses. Danach durften die Gastwirte keine Getränke mehr ausgeben und die Soldaten mussten zurück in ihre Zelte. Diesen musikalischen Befehl nannten die Landsknechte „Zapfenstreich“. Der Große Zapfenstreich in seiner heutigen Form entstand in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Der preußische König Friedrich Wilhelm III. ordnete während der Befreiungskriege 1813 die Ausweitung des bekannten Zapfenstreiches um das Präsentieren des Gewehrs, ein stilles Gebet und das Blasen eines Militärliedes an.

 

Das Tambourcorps Thomasberg, das Bläsercorps des Musikzugs Bergklänge e.V. und die Ehrengarde der Stadt Bonn kamen hierfür nach Heisterbacherrott und ließen im Schein der Fackeln den Großen Zapfenstreich gemeinsam erklingen.

Die fleißiegen Helfer

15.06.2013 | HILFE FÜR HOCHWASSER-OPFER

Spendenergebnis

Die Spendenaktion des Cadettencorps der Ehrengarde der Stadt Bonn für die Opfer der Hochwasserkatastrophe hat bis heute 3.100,- EUR für die Aktion Deutschland Hilft gebracht. Als Empfänger des Geldes haben sich die Cadetten ein Kinder- und Jugendeinrichtung in den betroffenen Gebieten gewünscht. Herzlichen Dank an alle Spender und Helfer! (Foto: Wolfgang Hübner-Stauf)

Millowitsch Theater

29.10.2012 | Die Infanterie im Millowitsch Theater

von Thorsten Schilling

Am 13-10-2012 machten sich Die Infanterie, ein paar Kameraden der anderen Formationen und Bekannte aus befreundeten Vereinen auf den Weg nach Köln. Mit einem voll besetzten Bus fuhr die Truppe „Zum Alten Brauhaus“ in der Severienstrasse. Dort wurde sie mit rheinischen Spezialitäten und reichlich Kölsch begrüßt. Die ausgelassene Stimmung wurde nur durch einen „kleinen“ Regenschauer unterbrochen, der die Truppe auf dem Rückweg zum Bus überraschte. Aber auch dieser „kleine“ Schauer konnte die Stimmung nicht trügen, kurz Entschlossen nahm die Truppe den Vorraum einer Sparkassen-Filiale in ihren Besitz,…die Farbe passte ja! Dieser musste dann als Unterstand herhalten. Selbst für Musik war in diesem Vorraum gesorgt, denn ein vorbeikommender Strassenmusiker wurde kurzer Hand festgenommen und als Zwischenprogramm eingeplant.Mit dem Bus ging es dann weiter ins Millowitsch Theater. Das Stück „Tanzmariechen XXL“ begeisterte die Truppe mit kölschen Liedern, rheinischem Humor und echtem kölschem Dialekt. Damit hatten die meisten wohl kein Problem aber aus den hinteren Reihen hörte man immer wieder Bemerkungen wie: „hä, was heißt das den“ oder „warum singen die da vorne mit“! Ja so ist das im schönen Rheinland. Nach einem gelungenem Abend in Köln, gab es nach der Ankunft in Bonn noch einen Absacker in unserem schönen Zeughaus. Vielen Dank an unseren Formationsführer Heribert Nolden, der diese Tour organisiert hat.

17.05.2012 | Vatertagstour 2012

von Thorsten Schilling

Am 17-05-2012 machte die Infanterie sich auf den Weg nach Sinzig. Begleitet wurde sie von Kameraden der Artillerie und Kavallerie. Nach einem leckeren Frühstück in der Gaststätte „Em Stadthüsje„ folgte eine Bahnfahrt nach Sinzig.

Dort angekommen, stiegen die Kameraden in zwei Planwagen um und wurden nach einer feucht, fröhlichen Fahrt, durch die Rheinwiesen mit einem kräftigen Mittagessen belohnt. Bier floss bei diesen sonnigen Temperaturen reichlich und auch der Schnaps fand zahlreiche Abnehmer! Mit vollen Bäuchen wurden die Kameraden dann nach Bad Breisig zum Brunnenfest gefahren. Auch hier gab es für jeden etwas Kühles zu trinken und wer noch Hunger hatte konnte sich an diversen Ständen diesen stillen. In Bonn zurück ging es für die Kameraden, die immer noch nicht genug hatten, zurück in die Gaststätte „Em Stadthüsje“. „Ein schöner Tag…“ Vielen Dank den Kameraden Heribert Nolden und Thomas Ringen für die Organisation.