Geschichte

Der Mööde Senat

Im Jahre 1960 wurde der „Vaterstädtische Verein - Ehrengarde der Stadt Bonn e.V.“ um eine weitere Formation verstärkt. Zur Gründung des Mööden Senat kam es, nachdem langgediente Mitglieder des Elferrates, der Kavallerie und der Infanterie auf die Einrichtung einer nicht tanzenden und nicht die große Uniform tragenden Formation innerhalb der Gesellschaft gedrängt hatten.

Mit der Aufgabe als Formationsführer - auch Quartiermeister genannt – wurde der Goldschmiedemeister Emil Rott betraut. Ihm zur Seite standen Lothar Krauthahn und Rudi Schmittinger aus dem Elferrat. Weitere Gründungsmitglieder waren: Toni Fuhs, Büb Schäfer, Helmut Eich, Horst Morelli, Heijo und Paul Vellen.

Seitdem nimmt der Mööde Senat in Litewka an den Veranstaltungen, Auftritten und vor allem am Rosenmontagszug teil. Längst hat sich der Mööde Senat zu einer sehr eigenständigen Formation entwickelt. Inzwischen werden in den Mööden Senat auch Interessierte aufgenommen, die bisher keine Mitglieder anderer Formationen der Ehrengarde waren.

Satzungsgemäß ist der Quartiermeister für die Organisation von Besuchsfahrten und Auswärtstouren verantwortlich. Besondere Verdienste hat sich der Mööde Senat mit der Betreuung der Behindertensitzung im Gustav Heinemann Haus und der VDK (Verband der Kriegsbeschädigten) Sitzung erworben.

Derzeit besteht der Mööde Senat aus 19 aktiven und 2 inaktiven Mitgliedern.

Formationsführer des Mööde Senats, genannt Quartiermeister

  • 1960 – 1969 Emil Rott
  • 1969 – 1970 Heijo Vellen
  • 1970 – 1971 Helmut Lohr
  • 1971 – 1983 Bert Altendorf
  • 1983 – 2005 Hildemar Naujocks
  • seit 2005 Günther Mechlinski

50 Jahre ... und kein bisschen müde! Der "Mööde Senat" der "Ehrengarde der Stadt Bonn e.V.

Besondere Jubiläen müssen gebührend gefeiert werden. Im Jahr 2010 konnte der "Mööde Senat" auf 50 Jahre im Dienste seiner Gesellschaft, der "Ehrengarde der Stadt Bonn e.V." zurück blicken. Als unter den Senatoren darüber debattiert wurde, mit welchen Aktivitäten der "Mööde Senat" sein Goldenes Jubiläum feiern soll, stand sehr schnell auch der Vorschlag im Raum, eine Festschrift aufzulegen.